Mit “florida” getaggte Einträge von rainboxx - Matthias Dietrich

Xing� für wildlebende Menschen? � Ähm, nein... � Aber lest selbst.
Bevor ich im April für 2 Wochen in Florida Urlaub genoss, ging im Web ein Artikel über gute und schlechte Namen von Web2.0-Startups rum (unter anderem zu lesen bei� deutsche startups). � Es wurden ein paar Regeln angesprochen, wie gute Namen auszusehen haben: "Kürze Kürze, Kürze" oder "Nur Top -Level-Domains mit gutem Image". � Unter den Regeln befand sich auch ein Test um herauszufinden, ob unternehmensfremde Personen die Website auch finden würden: der Anrufbeantwortertest. � Dabei sollte man den Domainnamen des Startups auf den Anrufbeantworter von Bekannten sprechen und abwarten, ob diese die Website finden. � Im Prinzip ist dies ein guter Test, denn gerade in den Web2.0-Bereichen gibt es viele Seiten, die man ausgeprochen nicht finden würde. � Man denke da nur mal an eBay's Kijiji.
Den Regeln folgten ein paar positive sowie negative Beispiele für Namen. � Darunter befand sich auch ein sehr erfolgreiches, deutsches Web2.0-Unternehmen: Xing. � Xing ist weit verbreitet und meistens bekannt als "ksing". � Kaum jemand weiß, dass Xing eigentlich "crossing" ausgesprochen wird. � Ich wusste es lange Zeit ebenfalls nicht, da diese Eigenheit nicht stark kommuniziert wird. � Lächerlich daher, dass dieser Name als Positivbeispiel herangezogen wurde, nicht zu vergessen mit dem Hinweis "Gesprochen cross-ing" - denn den Anrufbeantwortertest würde Xing mit Sicherheit nicht bestehen.
Nun ja. � In Deutschland ist es sehr unüblich, "crossing" als "Xing" zu schreiben. � In den USA allerdings nicht! � Warnschilder vor Tieren oder ähnlichen Gefahren, welche die Straße überqueren könnten� (gesehen habe ich unter anderem Schilder für Krokodile, Panther, Schildkröten, Fahrräder oder einfach "Wildlife"), werden mit diesem Schriftzug aufgestellt.
Natürlich kam mir bei meinem Urlaub sofort dieser Artikel in den Sinn. � Es scheint wohl so, dass der Erfinder des Namens für das Business-Netzwerk Xing ein wenig zu lange in den USA war. � Zu denken, diese Schreibweise des "crossing" einfach auf Deutschland zu übertragen, war meiner Meinung nach recht kurzsichtig. � Insgesamt würde ich deshalb sagen, dass die Namenswahl für Deutschland relativ schlecht war aber durch den Erfolg des Netzwerkes trotzdem weit bekannt ist und von (fast) jederm erkannt wird. � Als Fantasienamen finde ich Xing weiterhin sehr gut, da er einprägsam und eindeutig ist.
Im Übrigen bin ich auch bei Xing vertreten: Mein Profil.

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