Februar 2010

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Artikel 5(1) GG, R.I.P.

Bei Johannes Kleske habe ich ein interessantes Zitat aus der SZ gelesen:

"Wenn dieses Gesetz in Kraft tritt, wird es nicht Kinder vor Missbrauch schützen, nicht Täter vor sich selbst schützen oder dingfest machen, nicht Neugierige davor schützen, straffällig zu werden. Es wird nicht einmal etwas werden, mit dem die CSU irgendwen vor sich hertreiben kann.

Das alles ist sehr weit weg. Weit weg von den Differenzierungen der Fahnder, der Therapeuten und der Psychologen. Es ist lediglich nah dran an der Emotion des Bürgers. Es gibt nichts, was die Leute so leer und wütend macht wie gequälte Kinder, nichts, was einen so fassungslos macht wie Mitbürger, die ihre Nachkommen mit Plastiktüten, Kameraobjektiven, Besenstielen, Flaschenhälsen und dem eigenen Körper traktieren.
[...]
Die Beschwörung einer organisierten Jagd ist also nur ein Wahlkampf-Tool. Hilfreicher wäre, wenn Ursula von der Leyen da ansetzen würde, wo ihre Kompetenz liegt, in dem Ort, der einen Großteil der Täter auch im Internetzeitalter beherbergt: in der Familie."

tiefetrauer.pngIch empfehle jedem, den Artikel bei der Süddeutschen Zeitung durchzulesen.  Weitere Informationen gibt es auch immer wieder im Odem Blog zu dem Thema, oder man liest bei SpOn.

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Kommentare 2 Kommentare

Von dem ist denn die Todesanzeige? Stammt die von dir? Ich würde sie gerne auch in mein Blog übernehmen.

Hi Jan, der Pfad geht zurück zu Johannes Kleske, dort zu Patrick Beser ( http://tumblr.wizzninetynine.de/post/97447541/via-svnlto ) und von dort weiter zu Sven ( http://svenlito.com/post/97340168 ). Woher er das Bild hat, weiß ich nicht. Ich habe mir erlaubt, die Anzeige so zu verwenden.

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